

Sozialpädagogische Wohngruppe für
Kinder und Jugendliche
von 13 bis 18
Im
Zusammenleben zwischen Jugendlichen und Eltern kommt es manchmal
bedingt durch lebenszyklische Krisen, Gewalterlebnisse etc. zu ausweglos
erscheinenden Situationen. Sind diese Konflikte zu Hause nicht mehr lösbar oder
drohen zu
eskalieren, so bietet unsere Wohngemeinschaft diesen jungen Menschen einen Wohn- und Lebensraum. Im geschützten Rahmen dieser Wohngruppe werden
Kinder/Jugendliche im Alter von
13 18 Jahren betreut. Unsere
Einrichtung versteht sich sich als mittel- bis längerfristige stationäre
Einrichtung im Dienste der Jugendwohlfahrt.
Standort der wg:
St. Pölten
Kurzbeschreibung
In
einer geräumigen Wohnung (insgesamt 250 m2)
im 1. Stock
können 10 Kinder/Jugendliche in voneinander getrennten Bereichen betreut werden. Im Zentrum der Wohnung
liegt die Küche und das gemeinsame Wohnzimmer, Räume, die coedukativ genützt
werden. Helle und freundlich eingerichtete 2- bzw. 3-Bettzimmer bieten den
Kindern/Jugendlichen
genügend Wohn- , Frei- und Rückzugsraum. Im 2. Stock befindet sich ein
großer Freizeitraum. Weitere 2 in
sich abgeschlossene Wohneinheiten, die ebenfalls im 2. Stock
liegen, ermöglichen zwei Jugendlichen, die zuvor in der wg
gelebt haben, sich in mehr Selbständigkeit zu erproben. Auf Basis "betreutes Wohnen" soll der
Weg in die Verselbständigung - jedoch mit einem
Sicherheitsnetz - besser gelingen. Jede Wohnung verfügt über
einen Vorraum, ein Badezimmer, eine Küche und ein
Wohnschlafzimmer.


Die Zimmer der Kids............

Die Küche.....
Gesamtkapazität
12 Kinder/Jugendliche; innerhalb der wg
und in 2 Wohnungen. In den Wohnungen soll auf Basis "betreutes Wohnen" ein "Mehr" an
Selbständigkeit erlernen werden. Diese Wohnungen
stehen nur unseren Jugendlichen zur Verfügung - eine
Aufnahme in diese Betreuungsform ist nicht möglich.
Zielgruppe
Kinder/Jugendliche beiderlei
Geschlechts im Alter von
13 18 Jahren, vorrangig aus dem Einzugsgebiet
der Stadt und
des Bezirkes St. Pölten
sowie der angrenzenden Bezirke.
-
Kinder/Jugendliche die
in keiner Weise bereit sind
Vereinbarungen einzugehen, sich an
grundlegende Regeln der Hausordnung zu
halten - oder keine Betreuung - sondern
nur eine Wohnmöglichkeit suchen
-
Psychiatrische Nachversorgung im Kontakt
und Kooperation mit dem Psychiater
Aufnahmemodus
Die
Unterbringung eine Kindes/Jugendlichen ist
immer eine Maßnahme der Jugendwohlfahrt im
Rahmen der "vollen Erziehung". Im Regelfall
erfolgt die Anfrage über die zuständige DSA
des Jugendamtes, die auch alle rechtlichen
sowie administrativen Erledigungen
übernimmt. Auch die Abklärung mit den Eltern
erfolgt durch die DSA. Im Aufnahmegespräch
soll die Problematik transparent besprochen,
Grobziele vereinbart und der Weg zu
Etappenzielen erarbeitet werden. Wenn
möglich und sinnvoll wird in dieser
Besprechung eine Arbeitsvereinbarung mit dem
Kind/Jugendlichen in schriftlicher Form
festgelegt. Die Wünsche und Meinungen des
jungen Menschen müssen gehört und ernst
genommen werden, die Vereinbarung muss für
ihn stimmig sein, damit die Chance der
Umsetzung besteht. Wird ein
Kind/Jugendlicher im Sinne einer "Akutaufnahme" von
einem Sozialarbeiter des Jugendamtes im
Rahmen seines Bereitschaftsdienstes
gebracht, kann
das Aufnahmegespräch erst innerhalb der
nächsten Werktage erfolgen.
Dauer der Betreuung
Entsprechend
dem Motto
so kurz wie
möglich und so lang wie nötig ergeben sich verschiedene
Möglichkeiten die jedoch bei der
Aufnahme geklärt und in
Helferkonferenzen immer wieder
überprüft - und wenn nötig
abgeändert werden müssen. Die
Erreichung der Großjährigkeit ist
hiebei ein "natürliches Regulativ"
und kann nur in Sonderfällen
überschritten werden.
Die Arbeitsweise
orientiert sich am
systemischen Denkansatz und
am humanistischen
Menschenbild. Personen - und
zielorientierte pädagogische
Maßnahmen sind unsere
Handlungsprämisse. Wie für
alle Einrichtungen von
"Rettet das Kind", sind die
5 Säulen der Identität nach
Petzold, sowie die
Familienorientiertheit auch
für die Arbeit in der wg
handlungsleitend. Der
"Gruppe" als Medium für
soziales Lernen messen wir
besondere Bedeutung bei.
Sozialpädagogische Betreuung
und Handlungsweisen,
therapienahe Beratungen und
Gespräche, aber auch
Elternarbeit und Vernetzung
sowie Zusammenarbeit mit
anderen Institutionen sind
nur einige Elemente unserer
Arbeit.
Das Team der wg airbag St. Pölten
Stand
November 2009
-
Leiterin der wg airbag:
Mag.
Birgit Nachförg -
Sonder- und Heilpädagogin und
Systemische
Familienberaterin,
diplomierte Legasthenie-
und Dyskalkulietrainerin
-
Elisabeth Kargl -
Pädagogische
Wirtschafterin
-
Judith Melchus -
Sozialpädagogin
-
Stefan Weinberger -
Sozialpädagoge
-
Claudia Furtner -
Sozialpädagogin
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